Spätburgunder können wirklich gut oder auch hundsmiserabel sein. Der vorliegende Wein gehört absolut zur ersten Variante. Selten hat der Weinschreiber in dieser Preisklasse einen so hervorragenden Pinot getrunken. Das Weingut Pfannebecker aus dem Rheinhessischen Pfeddersheim hat mit dem Spätburgunder 2007 einen Wein auf den Markt gebracht, der den Weinschreiber schlichtweg begeistert.
Pfannebecker Spätburgunder 2007
Auch wenn die Farbe schon in Richtung Ziegel geht, wirkt der Wein klar, glänzend und rein. Die Nase zeigt sich auch von ihrer besten Seite: Das Bouquet ist intensiv, kraftvoll und durch eine wunderbare Typizität ausgezeichnet. Aromen von dunklen Beeren, eingelegten Erdbeeren und Unterholz paaren sich mit einer deutlich röstigen Note. Marzipan sowie kirschige Aromen sind auch dabei. Ein ganz feiner Hauch von Eukalyptus (?) ist kaum wahrnehmbar.
Am Gaumen ist der Wein versteht der Wein voll zu überzeugen. Die Röstnoten sind zwar deutliche vernehmbar, paaren sich jedoch gekonnt mit Aromen dunkler Beeren, Kakao, feiner Würze. Ein wunderbar ausgewogener Wein, dessen Tannine bereits sehr schön eingebunden sind. Auch die präsente Säurestruktur passt sich hervorragend in die Gesamtkomposition ein.
Der Abgang ist durch eine schöne, wärmer werdende Länge gekennzeichnet. Alles in allem kann der Pfannebecker’sche Spätburgunder 2007 voll überzeugen. Jetzt und auch die nächsten drei Jahre verspricht er sicher noch wunderbares Trinkvergnügen. 88+ Ingo-Punkte.
CU
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Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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