Dass der Weinschreiber eine Vorliebe für italienische Weine hat, dürfte dem einen oder anderen interessierten Leser bereits aufgefallen sein. Und da kommt es nicht überraschend, dass auch der aktuelle Wein aus Italien stammt. Dieses Mal jedoch nicht aus dem Piemont oder der Toskana, sondern aus der Region Trentino, also aus den Norden des Landes. Denn auch hier gedeihen wirklich bemerkenswerte Weine – wie der aktuelle Tropfen beweist.
Elisabetta Foradori darf man mittlerweile sicher getrost als eine der absoluten italienischen Star-Winzerinnen betrachten. Die nach bio-dynamischen Richtlinien arbeitende Winzerin hat sich vor allem auf die Wiederbelebung der einheimischen Teroldego konzentriert. Diese Sorte ist mengenmäßig eher eine Randerscheinung. Qualitativ jedoch kann sie Spitzenweine eigenständiger Herkunft erbringen. So auch bei diesem Wein, zu dessen Namen eingedeutscht das Sprichwort „Nomen est Omen“ passen könnte
Elisabetta Foradori: Granato 2004
Eingefleischten Weinliebhabern mit dem Hang zu italienischen Kreszenzen ist dieser Wein schon lange ein Begriff. Regelmäßig sorgt der im kleinen Eichenfass ausgebaute Spitzenwein Foradoris für Furore. Und gerade der Jahrgang 2004 weiß hier besonders hervor zu stechen:
In dichtem Purpurrot, fast schwarz schimmert der Wein im Glas. In der Nase macht sich ein unglaublich komplexes Bouquet breit. Blaubeere, Kirsche, rote Beeren, getrocknete Kräuter, feine Vanillenote, Röstaromen, Teer, Graphit. Sehr konzentriert, sehr komplex.
Am Gaumen dann wieder sehr konzentriert, saftig, mit feiner Mineralik, bereits wunderbar eingebundenen Tanninen. Wieder die Kombination aus schwarzen und roten Beeren, feine Würze, fast orientalisch anmutend, sehr schönem Schmelz, mit enormer Länge.
Ohne Übertreibung darf der Granato zu den absoluten Spitzenweinen Italiens gezählt werden. Wer den Wein im Keller liegen hat, kann sich glücklich schätzen, wer nicht, sollte Freundschaft mit denen schließen, die zur erstgenannten Gruppe zählen. Denn verpassen sollte man diesen Tropfen nicht. 94+ Ingo-Punkte.
CU
Folgender Kommentar ist nach dem gleichen Strickmuster gebaut, wie viele andere auch, die beim Weinschreiber NICHT zur Veröffentlichung kommen:
guten tag,
durch einen zufall haben wir ihren feinen blog entdeckt da wir (XXXXX = XXXXX der XXXXX) uns mit gastro-news/themen befassen, werden wir bestimmt noch oft ihren blog besuchen und news auf www.blablabla.de veröffentlichen
vielen dank
XXXXX
Erstens mag es der Weinschreiber gar nicht, wenn ungefragt Weinschreibers Notizen ohne dessen Einverständnis einfach in fremde News gepackt werden. Zweitens mag esw der Weinschreiber gar nicht, wenn Kommentare ohne Namen, sondern nur mit der X-ten Nennung des Firmennamens unterzeichnet werden. Drittens mag es der Weinschreiber gar nicht, wenn Kommentare dieser Art auch noch dermaßen dilettantisch aufgesetzt sind. Eine namentliche Nennung des Adressaten ist mit den heutigen technischen Mitteln kein Zauberwerk mehr.
Wenn schon Spam, dann doch bitte mit Stil.
CU
Theme copyright © 2002–2012 Mike Little
[powered by WordPress.]
Suche:
Bodegas Valdemar:
Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
Mehr
Foren
Gastro- und Genuss-Blogs
Wein-Blogs
Wein-Blogs international
Weitere Blogs
28 queries. 2.255 seconds