Der Wein des Tages verifiziert in anschaulicher Weise das Sprichwort Nomen est omen.
Forstmeister Geltz Zilliken: „Riesling Spätlese Saarburger Rausch 2004“
Das an der Saar beheimatete Familienweingut betriebt den Weinbau bereits seit über 260 Jahren. Auf etwa 11 ha Rebfläche werden heute ausschließlich Rieslinge angebaut. Und die Einzellage Saarburger Rausch beschreibt namentlich, was man derzeit mit der vorliegenden Spätlese aus dem Hause Zilliken erleben darf.
In hellem Gelbgold schimmert der Riesling im Glas. In der Nase entfalten sich glasklare Aromen von Ananas und Boskopapfel. Frisch und elegant, durchaus das Zuckerschwänzchen nicht verleugnend. Das herrliche Arome der ersten Reife, das Stelldichein der einzelnen Aromen zu einem einheitlichen Ganzen macht mächtig Spaß.
Auch am Gaumen setzt sich der positive Eindruck fort: Frische Ananas, reifer Apfel und eine sehr schön ausgewogene Säurestruktur vermögen zu überzeugen. Der eher schlanke Körper fängt die Fruchtsüße gut auf. Auch im Abgang vermag die Spätlese vollauf zu überzeugen. Ein Wein, der derzeit richtig Trinkvergnügen bereitet. 87 Ingo-Punkte.
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Bodegas Valdemar:
Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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