Ein herrlicher Wein, der sich gerade im Glas befindet. Und vor allem noch bezahlbar! Denn das Château d’Aurilhac macht nicht nur mit seinen Qualitäten, sondern vielmehr auch durch seine sehr moderate Preisgestaltung positiv auf sich aufmerksam. Denn für diesen Haut-Médoc muss man nicht wirlich tief in die Geldbörse greifen.
Château d’Aurilhac 2000
Klar! Das ist kein Premier Crû! Aber wahrlich auch kein schlechter Wein! In der Nase machen sich Aromen von dunklen Beeren, etwas verbranntem Gummi, Graphit und - klar bei dem Wetter - auch leicht alkoholische Noten breit. Doch trotz der Hitze wirkt der Wein in der Nase zwar nicht wie ein Leichtgewicht, trotzdem aber auch nicht erschlagend.
Am Gaumen dann präsentiert sich der d’Aurilhac als typischer Vertreter seiner Region, dunkelbeerig, ansatzweise kirschig, vor allem aber feingliedrig und doch gleichzeitig auch vollmundig-saftig. Auch im Abgang durch schöne, sauberer Länge gekennzeichnet. Ein Wein, der sich gerade erst seinem Höhepunkt nähert und noch einige Jahre Spaß machen wird. Für den Weinschreiber sehr gute 87 Ingo-Punkte.
CU
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Bodegas Valdemar:
Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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