Also der Weinbegeistert wirklích! Auch für Kautabak-Liebhaber ist das Zeug geeignet. Denn das Aroma lag dem Weinschreiber noch auf der Zunge, brauchte aber noch eine Weile, um erkannt zu werden. Tabak. Frischer Tabak!
Einfach geiler Stoff das!
CU
Je wärmer die Tage, desto leichter die Weine? Wenn man nicht gerade der Weinschreiber ist, mag diese Regel gelten. Aber nicht hier. Denn im Keller lachte den Weinschreiber plötzlich eine relativ kleine Flasche an. Geschenkt von einem Weinfreund und bis dato noch völlig unbekannt.
Weingut Schenk-Siebert: “Frühburgunder Auslese trocken Weisenheimer/Berg Vogelsang 2003″
Dieser Wein ist eigentlich etwas für ruhige Abende vor einem knisternden Kamin oder die richtige Wärmung in einem Schneegestöber. Aber für einen lauen sommerlichen Abend auf der Terrasse ist dieser Frühburgunder eine echte Herausforderung! Ausgewiesene 15,0 % vol. Alkohol lassen schon einen Hammer erwarten. Und so kommt ea auch aus dem Glas in die Nase: Poweraromen pur!
In der Nase macht sich zunächst der Ausbau im Holz deutlich bemerkbar. Kraftvoll, druckvoll, dicht. Ein Schreinerwein sozusagen. Doch trotz des Holzes wirkt dieses irgendwie nicht aufgesetzt - im Gegenteil! Dieses Holz unterstützt. Es unterstützt die Aromen dunkler Beeren, unterstützt das Aroma von Lakritze, von Süßholz. Richtig feine Aromen strömen in die Nase. Ungemein dicht und doch von schöner Eleganz gezeichnet. Die typische Fruchtigkeit sucht man hier allerdings vergebens. Das ist keine Wein für Mainstream-Konsumenten.
Am Gaumen zeigt sich der jugenliche Charakter des Weines noch extrem. Dem sehr schönen Charakter steht auch noch eine knackige Tanninstruktur gegenüber. Keine grüne, ruppige Struktur - im Gegenteil. Der jugendliche Biss wird sich noch hervorragend einbinden! Dunkle Beeren, wieder Lakritze, sehr schöne Kraft, Opulenz, Vielschichtigkeit. Ein Wein zum Verlieben! Der Weinschreiber ist begeistert und vergibt unverschämte 90 Ingo-Punkte, obgleich er weiß, dass die nächste Flasche noch viel besser sien wird. So er denn die Möglichkeit haben wird, eine zweite Flache zu verkosten. Denn das war die letzte Bouteille im Keller. Quel dommage!
CU
Im letzten Beitrag rief der Weinschreiber dazu auf, die deutschsprachigen Weinblogs im internationalen Ranking zu unterstützen. Und seitdem – auch durch die parallelen Aufrufe vom Drink Tank, Nikos Weinwelten und weiteren ambitionierten Bloggern bedingt – geht auf LocalWineEvents.com mächtig die Post ab. Das ist natürlich zum einen schön, denn das stärkt die Wahrnehmung der deutschen Bloggerszene. Auf der anderen Seite hat die Entwicklung allerdings auch G’schmäckle. Denn teilweise rasen Blogs durch die Rankings, als ob es kein Halten mehr gäbe. Teilweise werden dort täglich mehr Votes vergeben, als Besucher auf der Seite zu verzeichnen sind.
Der Weinschreiber gönnt jedem Blog seine Stimme. Ehrlich! Aber lasst die Besucher wählen, nicht irgendwelche automatisch ablaufenden Scripts. Denn der Weinschreiber kann nicht so recht glauben, wie sich die Rankings entwickeln. Und andere Blogger übrigens auch nicht.
Der Weinschreiber wünscht sich Votes. Viele Votes! Aber aufrichtige Votes. Von Menschen, die den Weinschreiber lesen – und schätzen. Das ist irgendwie aufrichtiger…
CU
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Bodegas Valdemar:
Die Bodegas Valdemar ist ein alt eingesessener Familienbetrieb. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1889. Der heutige Besitzer, Jesus Martinez Bujanda, leitet das Weingut gemeinsam mit seinen Kindern Ana und Carlos. Und dies auch sehr erfolgreich, wie der aktuelle Wein der Woche beweist.
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